Zielgruppenanalyse bei Existenzgründungen
In der Praxis geschieht
es jedoch immer wieder, daß sich manche (Klein-)Unternehmer
erst dann mit einer Zielgruppenanalyse beschäftigen, wenn
ihre "intuitiven Marketingfähigkeiten" versagen. Die Kunden
bleiben aus, ein Produkt findet nur noch ungenügend Absatzmöglichkeiten
oder eine Dienstleistung wird kaum mehr nachgefragt.
Die Notwendigkeit einer zielorientierten Marktplanung wird
erst dann verstanden, wenn "der Laden brennt". Viele Kleinunternehmer
denken, keine Marketing-Strategie nötig zu haben, da sie ein
"Bauch-Konzept" haben, wie Produkte oder Dienstleistungen
an den Mann zu bringen sind. Hier liegt oft schon der erste
Denkfehler: Ich brauche kein zielorientiertes Marketing-Konzept!
Fakt ist, jeder, der erfolgreich Kunden bedient, verfolgt
bereits irgendein Marketing-Konzept. Dabei ist es egal, ob
Sie diese Marketing-Methode bewußt entwerfen oder nur "aus
dem Bauch heraus" machen. Die Erfahrung zeigt, daß ein Marketing
"aus dem Bauch heraus" meist nur die naheliegendsten Möglichkeiten
sieht, wie man eine Zielgruppe finden oder Produkte erfolgreich
vermarktet.
Ein weiterer - in der Praxis recht häufig auftretender - Fall
ist, daß ein innovativer Geschäftsmann eine gute bzw. neue
Geschäftsidee sucht. Natürlich kann man auch in diesem Fall
noch keine Zielgruppe benennen, da die eigentliche Geschäftsidee
noch gar nicht klar ist. Aber auch hier kann eine Umstellung
der Kriterien helfen, auf die richtige Geschäftsidee zu kommen.
So kann es beispielsweise Sinn machen zu fragen, welche Wünsche,
Bedürfnisse oder Probleme man beobachtet, die durch aktuelle
Angebote nicht ausreichend bedient werden können. In diesem
Fall wird das Schema der Zielgruppenanalyse umgestellt:
1. WBP (Wunsch, Bedürfnis, Problem) von Kunden erkennen
2. Lösung konzipieren
3. Zielgruppe benennen
Sie
haben weitere Fragen zu Ihrer Existenzgründung oder
wünschen eine konkrete Zielgruppenanalyse zu Ihren
Produkten?
Nutzen Sie bitte unser Kontaktformular
oder den Telefon-Rückruf-Service.